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Studientag Bibel&Pop

Aktuelles aus dem Arbeitsfeld Kunst und Kultur

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Phil Rieger, Dennis Improda, Matthias Surall (v.l.n.r.)

Liebe Freund*innen von Kunst und Kultur!

„Der Dialog von Kirche mit Kunst und Kultur ist eine gelungene Art und Weise, auch junge Menschen anzusprechen und zeitgemäße Themen zu verhandeln“, so das Zwischen-Resümee von Kim Kroczewsky aufgrund ihrer Erfahrungen im Rahmen ihres Berufsfeld-Praktikums des letzten Monats im Arbeitsfeld Kunst und Kultur.  

Es ist erfreulich zu sehen, dass nach der Sommerpause wieder ein reichhaltiges Angebot von Kunst- und Kulturveranstaltungen besteht. Einige von uns dürsten nach kulturellen Erlebnissen und genießen diese bereits, andere sorgen sich noch etwas, an größeren Events teilzunehmen. So ist die Resonanz je nach Veranstaltung noch gemischt. Dennoch: Auch das kulturelle Leben nimmt Fahrt auf und ist wieder vielfältig erfahrbar. Gleichzeitig haben wir in den letzten Monaten unterschiedliche Einsichten in Chancen und Grenzen digitaler Formate gewinnen können, sind mit Künstler*innen und Kulturschaffenden durchweg verbunden und im Gespräch geblieben. Dass für den Kulturbereich allerdings weiterhin grundlegende Herausforderungen bestehen, sollten wir im Blick behalten. Was sind uns Kunst und Kultur wert – uns persönlich und gesellschaftlich? Diese Frage steht zunehmend zur Debatte.  

Mit diesem Newsletter, der durch tatkräftige Mitwirkung von Kim Kroczewsky entstanden ist, möchten wir Sie über verschiedene Veranstaltungen informieren, so z.B. über die Alternativtermine der beiden verschobenen Fachtage zur „Friedhofskultur“ und zur „Kirchbaukunst der 1950er-1970er Jahre“; und wir möchten Sie zu weiteren Angeboten aus dem Arbeitsfeld einladen: Die Bob Dylan Filmreihe ist bereits angelaufen, für den Studientag „Bibel trifft Pop“ ist die Anmeldefrist bis zum 15.10. verlängert worden, das Kunstwerk des Monats gibt zu sehen und zu denken, die neue Staffel von „Kirchen und Kino“ macht Hoffnung mit preisgekrönten Filmen, die in dieser Zeit die richtigen Fragen stellen.  

Bleiben Sie weiterhin Kunst und Kultur verbunden! 

Herzlich
Dr. Matthias Surall, Dennis Improda und Phil Rieger
Aus dem Arbeitsfeld

"Triple-K-Fonds" - Weitere künstlerische Projekte im ländlichen Raum gefördert

Arbeitsfeld Kunst und Kultur mit Hanns-Lilje-Stiftung

Mittlerweile wurden vier künstlerische Projekte von Kirchengemeinden im ländlichen Raum aus Mitteln des sogenannten "Triple-K-Fonds" für Kunst, Kultur und Kirche der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers und der Hanns Lilje Stiftung speziell in ländlichen Regionen gefördert. Zwei dieser Kunstwerke wurden am 19.09.2021 feierlich eingeweiht. Neben dem Bodenmosaik von Stephanie Link auf dem Friedhof von Himmelpforten auch das Gemälde "Fenster des Friedens" von Natalia Rudolf, das in der Friedenskirche Breloh seinen Platz gefunden hat.

Gerne beraten wir Sie auch weiterhin zu Projektideen und Antragstellung im Rahmen des "Triple-K-Fonds"!

Abbildung:
Stephanie Link mit dem ihrem für den Friedhof Himmelpforten geschaffenen Bodenmosaik | Foto: Dr. Matthias Surall

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"Die Ruhe gestört, den Schlaf verfremdet" - Silke Mohrhoffs "Schläfer" ist Kunstwerk des Monats Oktober

Arbeitsfeld Kunst und Kultur

Haben wir gerade eine Weltkatastrophe verpasst – wie André Dombrowski über den Anblick der kleinen, gleichermaßen lebendig erscheinenden wie auch abstrus verfremdeten Figuren der Künstlerin Silke Mohrhoff schreibt? Manche sind gefesselt, viele verletzt oder verstümmelt, sie liegen in tiefem Schlaf in kleinen Kisten, die wohl nicht ganz zufällig an offene Särge erinnern. Andere „Schläfer“ hängen über Kanten oder sind miteinander verbunden – an gemütliches Ausschlafen am Sonntagmorgen denkt man hier kaum. Dennoch wirken sie friedlich. Es stellt sich die Frage nach ihrer Vergangenheit: Woher kommen die „Schläfer“, was haben sie erlebt und wovon erholen sie sich jetzt? Beunruhigend ist manche Szene, aber der tiefe Schlaf spendet auch Trost. Die kleinen Figuren erzählen Geschichten, die man nur erahnen kann.

Abbildung: 
"Schläfer XIV, hängend" © VG Bild-Kunst | Silke Mohrhoff

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Bibel trifft Pop - Studientag

 06.11.2021, 09:30-17:00 Uhr
Apostelkirche Hannover, Gretchenstr. 55 | 30161 Hannover
Teilnahmebeitrag: 25,- € (inkl. Mittagsimbiss)

Bibel und Popmusik – wer übersetzt wen? Mit einem abwechslungsreichen Tagesprogramm aus Impulsvorträgen, Live-Musik, verschiedenen Workshops und mehr laden das Arbeitsfeld Kunst und Kultur, die Hannoversche Bibelgesellschaft e.V. und das Netzwerk Popularmusik herzlich ein zum Studientag Bibel trifft Pop am 6. November in der Apostelkirche Hannover. Gemeinsam soll ab 9:30 Uhr der Frage nachgegangen werden, was die besondere Dynamik in der Begegnung von Popmusikkultur und Bibel ausmacht. Der Studientag wendet sich an alle Musik- und Bibelbegeisterten, die einen genaueren Blick auf diese Begegnung werfen wollen. Für einen kleinen Mittagsimbiss, Kaffee und Kuchen ist gesorgt. Anmeldung bitte bis zum 15.10.2021, für Rückfragen: info@netzwerk-popularmusik.de.

Abbildung:
Veranstaltungsflyer "Bibel trifft Pop"

Weitere Informationen zur Anmeldung

FOKUS FRIEDHOF - KUNSTVOLL. SPIRITUELL. LEBENSNAH

11.05.2022
Ev.-luth. Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen, Hannover

SAVE THE DATE - NEUER TERMIN - GLEICHER ORT

Bei dem landeskirchenweiten Fachtag wird es schwerpunktmäßig darum gehen, den Friedhof als Schnittmenge von öffentlichem Raum und kirchlich-kultureller ‚Bespielung‘ und somit als Chance auch und gerade für Kunst und Kulturarbeit in den Blick zu nehmen. Aufgrund der Verschiebung wird das bisherige Programm aktualisiert werden. Hierfür konnten jedoch bereits Hiltrud Schäfer, Henning Diers und Wladimir Rudolf gewonnen werden, um ihre künstlerische Perspektive einzubringen.

Der Nachholtermin findet statt am Mittwoch, den 11. Mai 2022 in der Ev.-luth. Kirchengemeinde Herrenhausen-Leinhausen in Hannover. Weitere Informationen folgen.

Foto: Dr. Matthias Surall

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Fachtag verschoben: Kirchbaukunst der 1950er bis 1970er Jahre - Wahrnehmen. Wertschätzen. Weiterentwickeln.

Alternativtermin in November 2022 oder Mai 2023
Ev.-luth. Stephanusgemeinde | St. Raphaelkirche Wolfsburg-Detmerode

Der ursprünglich für den 13. Oktober 2021 geplante große, ökumenische und interdisziplinäre Fachtag in Wolfsburg-Detmerode kann wegen der nach wie vor geltenden pandemiebedingten Beschränkungen nicht an diesem Termin stattfinden. Er wird auf den 2. November 2022 oder den 3. Mai 2023 verschoben. Am 13. Oktober wird die Entscheidung darüber gefällt werden, welcher der beiden Termine den Zuschlag erhält.

Abbildung:
Heilig Geist Kirche Wolfsburg | Foto: Dr. Matthias Surall

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Friedhofskultur

Salongespräche Friedhofskultur

28.10.2021 (18:00 Uhr) | 25.11.2021 (18:00 Uhr)
Onlineveranstaltung

Das Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur lädt ein in den digitalen Salon und begrüßt Expertinnen und Experten zu unterschiedlichen Schwerpunkten. Die Abende bestehen je aus einem etwa 20minütigen moderierten Gespräch und einer daran anknüpfenden gemeinsamen Diskussionsrunde, bei dem auch die Salonbesucher*innen zu Wort kommen. In Kleingruppen können anschließend persönliche Begegnungen und Gespräche im digitalen Raum stattfinden.

28.10.21, 18:00: Dr. Johann Hinrich Claussen / Dr. Jakob Johannes Koch über „Christliche Friedhofskultur“

25.11.21, 18:00: Dipl. Biologin Corinne Buch über „Artenvielfalt und Naturschutz auf urbanen Friedhöfen“

Weiter können Sie hier die Publikation „Immaterielles Erbe Friedhofskultur“ der EKD, der Deutschen Bischofskonferenz und des Kuratoriums bestellen.

Abbildung: 
© Kuratorium immaterielles Erbe Friedhofskultur e.V.

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Kunst in der Kapelle: Hanekamp & Sonnenfeld

 bis 17.10.2021
Kapelle Hasefriedhof Osnabrück

Zwei Malerinnen: Anette Hanekamp arbeitet mit Straßenfunden, Schnipseln und Resten. Daraus gestaltet sie ihre Kunst. Sylke Sonnenfeld erschafft Schicht für Schicht in ihren Bildern Spannung und Gegensätze. Die beiden Künstlerinnen und Freundinnen beschäftigen sich mit dem Loslassen alter Strukturen, sodass etwas Neues entstehen kann, und probieren sich dabei mit immer wieder neuen Materialien und Herangehensweisen aus. Einige ihrer Werke sind nun in der Kapelle des Hasefriedhofs zu sehen.

Abbildung: 
"o.T." © Sylke Sonnenfeld

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Kulturkirchen

Hildesheimer Poetikvorlesung

 02.11.2021, 19:30 Uhr
Literaturhaus St. Jakobi Hildesheim

Hildesheimer Poetikvorlesung mit Ulrike Almut Sandig und Rapper Grigory Semenchuk. 

Die Schriftstellerin und Performerin Ulrike Almut Sandig (Roman: „Monster wie wir“) experimentiert mit Sprache, Musik und Bild und inszeniert gemeinsam mit Rapper Grigory Semenchuk ukrainische und deutsche Lyrik. Hiphop, Elektro und Pop kommen hierbei zum Einsatz und setzen u.a die Liebeserklärungen an die Heimaten der beiden oder den Winterwald Europas vor Bildern von Kriegskulissen atmosphärisch-ambivalent in Szene.

Abbildung:
Landschaft. Ulrike Almut Sandig & Grigory Semenchuk | Foto: Wanja Nolte

Zur Anmeldung 

OHNMACHT - machtlos - mächtig

 29.10.2021, 19:30 Uhr
Kulturkirche Bremerhaven

Zum Beginn der dunklen Jahreszeit greift die Kulturkirche Bremerhaven in diesem Jahr das Thema "Ohnmacht" auf. Ein Gefühl, dass anlässlich der Coronapandemie wohl viele Menschen begleitet hat und noch immer begleitet und das auch darüber hinaus häufig mit Krisen oder schwierigen Lebenssituationen einhergeht. Durch Wort, Tanz und Musik wollen die geladenen Künstler*innen ihrer Perspektive auf das Ohnmachtsgefühl Ausdruck verleihen. 

Abbildung: © Kulturkirche Bremerhaven

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Film

Bob-Dylan-Filmreihe

 18.10. | 15.11. | 22.11.2021, 20:00 Uhr 
Kommunales Kino / Kino im Künstlerhaus

Im Verbund mit dem Kino im Künstlerhaus Hannover, dem Arbeitskreis Kirche und Film und dem Arbeitskreis Popmusikkultur und Kirche ist die Bob-Dylan-Filmreihe am 27.09. mit Pat Garrett & Billy the Kid (1973) bereits angelaufen. Folgende Filme sind nun im Oktober und November noch zu sehen:

  • 18.10.2021 - Masked and Anonymous (2003)
  • 15.11.2021 - Inside Llewyn Davis (2013)
  • 22.11.2021 - I’m Not There (2007)

Zu jedem Film wird es eine Einführung geben.

Abbildung: Bob Dylan, © Sony BMG

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Hochkarätige Filme und neue Projektpartner - "Kirchen und Kino. Der Filmtipp" startet in die neue Saison

 Staffel 2021/22

Von September 2021 bis Mai 2022 präsentiert die ökumenische Filmreihe "Kirchen und Kino. Der Filmtipp" wieder acht herausragende Filme in 25 Orten Nordrhein-Westfalens und Niedersachsens. Die Filme der Reihe sind bei insgesamt über 250 Vorstellungen zu sehen.

Die neue Staffel zeigt Filme, die von Menschen erzählen, die sich nach Heilung, Nähe und Beziehungen sehnen. Dabei werden aktuelle gesellschaftliche Probleme aufgegriffen: prekäre Lebens- und Arbeitsverhältnisse wie in "Nomadland" und "Das neue Evangelium", die Rolle des Alkohols als stimulierende und zugleich zerstörerische Droge wie in "Der Rausch" oder die Frage nach dem, was einen Menschen ausmacht wie in "Ich bin Dein Mensch".

In Niedersachsen findet die Filmreihe insgesamt an zehn Orten statt. In dieser Saison erstmals dabei sind die Kirchenkreise Nienburg und Sulingen. Den Auftakt der Reihe macht die romantische und moderne Mythos-Erzählung "Undine" von Christian Petzold. Alle Termine und weitere Informationen finden Sie auf unserer Website.

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Ausstellungen

89. Herbstausstellung des Kunstvereins Hannover

bis 31.10.2021
Kunstverein Hannover | Markuskirche

Die diesjährige Herbstausstellung präsentiert die Werke und Installationen von über 50 Künstler*innen und kollaborativ arbeitenden Gruppen an zahlreichen Ausstellungsorten in Hannover, u.a. auch in der Markuskirche. Begleitet wird dies durch eine "Dialogführung mit Künstler*innen" und den ArtPilot, eine künstliche Intelligenz, die durch die Ausstellung führt und durch Intervention neue Perspektiven auf das Kunsterleben eröffnet.

Grafik: Sven Michel, Studio S/M/L

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"... noch bist du da" - Wanderausstellung mit Werken von Uwe Appold & Begegnungsräume für einen gesellschaftlichen Dialog über Abschied und Sterben

bis 27.10.2021
Marktkirche Hannover in Kooperation mit der Herrenhäuser Kirche

Älter werden, sterben, sich verabschieden. Die Wanderausstellung zeigt Werke des norddeutschen Malers Uwe Appold, der sich dafür mit 20 Gedichten berühmter Lyriker*innen künstlerisch auseinandersetzte. Die Bilder zeigen ein Thema, das uns in Zeiten von Corona besonders präsent erscheint, aber auch eines, das eigentlich schon immer da war und Teil jedes Lebens ist. Das Rahmenprogramm eröffnet Räume für Begegnungen und Dialoge, so wird die Ausstellung am 10. Oktober durch einen Abend mit Musik, Malerei und Lyrik in der Herrenhäuser Kirche begleitet.

Abbildung:
Uwe Appold "Unser Retter der Tod", 2020/21, Acryl, Sand, 80x80cm, aus dem Zyklus "... noch bist du da" © Uwe Appold

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True Pictures? Zeitgenössische Fotografie aus Kanada und den USA

6.11.2021 bis 13.02.2022
Sprengel Museum Hannover

Digital statt analog? Die Ausstellung "True Pictures?" wirft einen genaueren Blick auf die Phänomene der Digitalisierung und die damit einhergehenden Veränderungen für die Fotografie: Dabei geht es um die Flut an Bildern, die uns manchmal zu überwältigen scheint, aber auch die Vorteile und neu entstandenen Möglichkeiten durch Technisierung des Mediums sowie die bewusste Abgrenzung zu all dem.

Abbildung:
Martine Gutierrez, Body En Thrall, p120 from Indigenous Woman, 2018, C-Print, 228,6 x 152,4 cm; Sammlung Niedersächsische Sparkassenstiftung im Sprengel Museum Hannover | © Martine Gutierrez; Courtesy of the artist and RYAN LEE Gallery, New York

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Oil. Schönheit und Schrecken des Erdölzeitalters

bis 09.01.2022
Kunstmuseum Wolfsburg

Erdöl als wichtiger Bestandteiler vieler Produkte, Technologien und Lebensweisen soll aus der Perspektive einer hypothetischen Zukunft betrachtet werden. Die Petrochemie hat Schönes wie Abstoßendes hervorgebracht. Welche Chancen haben sich aus Erdöl ergeben und wann endet das Erdölzeitalter? Wie und wo spiegelt sich das in Kunst und Kultur wider? Eine künstlerische Betrachtung der Geschichte, Gegenwart und Zukunft des wertvollen Rohstoffs.

Abbildung:
Tetsumi Kudo, Untitled, 1971, Kunstharz, Elektronik, Plexiglas, 21 x 53 x 53 cm, Collection Antoine de Galbert, Paris,
© VG Bild-Kunst, Bonn 2021 | Courtesy Collection Antoine de Galbert, Foto: Cloé Beaugrand

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Flurfunker:innen

06.11.2021 bis 27.02.2022
Kunsthalle Osnabrück

Die Künstlerin Katrin Mayer erforscht für ihre Werke stets die Orte, an denen sie ausgestellt werden, und lädt ein auf eine künstlerische Reise in die Geschichte der Kunsthalle als altes Dominikanerkloster und dessen Räume: die Flure, die aus dem alten Kreuzgang entstanden, der Innenhof, der einst zum Stadtzentrum gehörte … – auch wirft sie einen Blick auf Gegenwart und Zukunft der Räumlichkeiten und macht Barrierefreiheit zum Thema.  

Abbildung:
Ausstellungsansicht | Courtesy Kunsthalle Osnabrück

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Deutscher Friedenspreis für Fotografie

bis 06.03.2022
Museumsquartier Osnabrück

Ob nun Frieden als die Abwesenheit von Krieg, familiärer, kultureller, ökologischer oder auch einfach innerer Seelenfrieden – Bilder über Frieden in seinen vielfältigen Facetten gibt es viele. Der Friedenspreis für Fotografie würdigt und unterstützt internationale professionelle Fotograf*innen, die den Frieden auf die eine oder andere Art zum Inhalt ihrer Bilder machen. Fünf Arbeiten waren in diesem Jahr nominiert.

Der Nigerianer Emeke Obanor hat den „Deutschen Friedenspreis für Fotografie“ 2021 gewonnen. Die Kamera ist für den Preisträger ein Mittel, um soziale Ungerechtigkeit aufzudecken und so Veränderungen zu bewirken.

Abbildung:
© Emeke Obanor, "Heroes" | Courtesey Museumquartier Osnabrück

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Micha Brendel: alpha*beten - Verschriftungen in Klöstern und Kirchen

 bis 09.01.2022
Kloster Mariensee 

Der Künstler Micha Brendel greift mit der Ausstellung den gegenwärtigen Wandel von materiellen Schrifttechnologien hin zu virtuellen multimedialen Informationstechnologien auf und thematisiert den Prozess des Verschriftens. Unterschiedlichste Materialien wie selbst hergestellte Tinten, Wachse, Harze, Öle kommen ebenso zum Einsatz wie Rost, Blut, Ei oder Ruß.

Abbildung:
Ausstellungsansicht mit Micha Brendel | Foto: Lutz Fiebig

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Welt aus den Fugen. Scharl, Katz, Radziwill

09.10.2021 bis 30.01.2022
Kunsthalle Emden

Diese biografisch aufgearbeitete Ausstellung widmet sich dem Leben dreier Künstler und deren Erfahrungen zur Zeit des Ersten Weltkriegs, des Nationalsozialismus und in Teilen des Zweiten Weltkriegs. Die Werke werden ergänzt durch Briefwechsel und Fotografien und zeichnen so die sehr verschiedenen Lebenswege von Josef Scharl, Hanns Ludwig Katz und Franz Radziwill nach.

Abbildung:
Josef Scharl, Blinder Bettler im Café, 1927, Öl auf Rupfen, 160,3 x 200,8 cm |
Kunsthalle Emden © Susanne Scharl

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SUIZID - LET’S TALK ABOUT IT

 bis 27.02.2022
Museum für Sepulkralkultur Kassel

Anlässlich des Welttags der Suizidprävention wurde am 10. September die aktuelle Sonderausstellung "Suizid - Let's talk about it" eröffnet. Sie nimmt die Herausforderungen des öffentlichen und individuellen Umgangs mit Suizid in den Blick. Dabei zeigt sich die Widersprüchlichkeit von Tabuisierung des allgegenwärtigen Themas einerseits und dessen gesellschaftlicher Relevanz andererseits. Die Ausstellung bietet Anregungen für eine Entstigmatisierung und Enttabuisierung, fordert und fördert eine aktivere Auseinandersetzung.

Abbildung:
Bjørn Melhus „WEIT WEIT WEG“ (1995), 
Videostill, 16 mm Film, übertragen auf Video, © Bjørn Melhus | VG Bild-Kunst Bonn

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Popmusikkultur

Versöhnung

Bob Dylan 5 CD-Edition "Springtime in New York" 1980-1985

Über die 1980er Jahre gibt es einige bon mots, wie das bekannte Diktum: "Wer sich an die 80er Jahre erinnert, hat sie nicht erlebt." Der Songpoet Bob Dylan musste erst selber 80 Jahre alt werden, um zu erleben, dass sein Schaffen in den 80er Jahren, von der Kritik gemeinhin als sein schwächstes Jahrzehnt missachtet, neu bewertet wird. Dies geschieht, weil im September die 16. Auflage der legendären Reihe "Bootleg Series" erschien, in welcher seit auch schon 30 Jahren zuvor Unveröffentlichtes aus den offensichtlich prall gefüllten Archiven von Plattenfirma und Künstler preisgegeben wird.

Die aktuelle Edition mit dem Titel "Springtime in New York" enthält Songs aus der Zeit von 1980 bis 1985 und rehabilitiert das Schaffen von His Bobness auch in dieser Ära: Dies gelingt durch die Entschlackung manch ursprünglich überladen produzierter Songs wie durch die Veröffentlichung bislang unbekannter Juwelen, für die stellvertretend "Too Late" genannt sei. Schließlich durch Proben, Demos und alternate takes wie auch gecoverte Songs, denen Dylan auf seine unnachahmliche Art neues Leben einsingt. Dieses Fest für die Ohren verdient eine deutliche Hörempfehlung, dient es doch der Versöhnung mit dem Schaffen des großen Songmalers in diesem Jahrzehnt.


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Bernd Schwarze: Mein Wille geschehe

Ein Pastor erschlägt während der Beichte einen gewalttätigen Ehemann mit dem Altarkreuz und versteckt die Leiche in der Krypta. Die Affekttat macht aus dem zuvor eher unsicheren und bei der Gemeinde nicht allzu beliebten Benedikt Theves offenbar einen neuen Menschen. Doch parallel quält ihn sein Gewissen und auch die Polizei scheint ihm langsam auf die Schliche zu kommen. Bernd Schwarze schreibt in Zusammenarbeit mit Sebastian Fitzek einen Kirchen-Krimi der etwas anderen Art.

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Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt


„So schön hat noch niemand Geschichte zum Schweben gebracht“, schreibt Stefan Kister in der Stuttgarter Zeitung. Vor dem Hintergrund der DDR und des zusammenbrechenden Ostblocks erzählt Iris Wolff poetisch und berührend von Familienbanden, Schicksalsschlägen und Freundschaft. Ausgezeichnet mit dem Evangelischen Buchpreis 2021.

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Quentin Tarantino: Es war einmal in Hollywood

Tarantino bringt mit seinem schriftstellerischen Debüt die Handlung des mehrfach für den Oskar nominierten Films „Once Upon a Time … in Hollywood“ zu Papier und erzählt die abenteuerliche Geschichte rund um den einst erfolgreichen Schauspieler Rick Dalton und dessen Freund und Stuntdouble Cliff Booth in einem Hollywood vergangener Zeiten. Ganz unter dem Motto „Hollywood 1969 – Du hättest dabei sein sollen.“

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Love and Peace - Konzertlesung

Mit der Konzertlesung „Love and Peace, John Lennon, seine
Lieder und die Religion“ seit 2014 auf Tour: Wolfgang Bönisch und Johnny Silver. In den Texten von John Lennons Liedern sucht das Konzertlesungsteam Bezüge zum Evangelium, zur Friedensbotschaft in der Bibel. Erzählt wird Lennons Werdegang, seine Suche nach dem Sinn des Lebens und sein Einsatz für Frieden und Gewaltlosigkeit.
Gemeinden, die Interesse an der Konzertlesung
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Love and Peace - Konzertlesung | Veranstaltungsplakat

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"Das letzte Kleinod" - PASSENGER PROCESSING - Theater im Columbusbahnhof Bremerhaven

20.10. bis 14.11.2021 (Mi-So, ab 19:00 Uhr)
Columbusbahnhof, Steubenstraße 7 | Bremerhaven

Wenn die Ozeandampfer an der Pier lagen, herrschte Hochbetrieb: Festmacher, Zollbeamte, Schiffsagenten, Köche und Taxifahrer sorgten für die reibungslose Abfertigung der Passagiere. Der 1962 fertiggestellte Columbusbahnhof steht nun vor einem großen Umbruch – ein modernes Kreuzfahrtterminal soll gebaut werden. "Das letzte Kleinod“ (Kulturpreisträger 2013 der Ev.-luth. Landeskirche Hannovers) erzählt mit PASSENGER PROCESSING Geschichten aus der ehemaligen Fahrgastanlage an der Columbuskaje in Bremerhaven und eröffnet Räumlichkeiten, zu denen die Reisenden bisher nie Zugang hatten. Der Karten-Vorverkauf hat bereits begonnen!

Abbildung:
Columbusbahnhof | Foto: Jens Erwin Siemssen

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